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Ergonomie im Sattel: Das Fahrrad auf die individuellen Körpermaße anpassen

Fast ganz Deutschland tritt in die Pedale: Acht von zehn Bundesbürgern steigen zumindest gelegentlich in den Fahrradsattel, berichtet der vom Bundesministerium für Verkehr in Auftrag gegebene “Fahrrad-Monitor”. Neben praktischen Aspekten und dem Spaß an der Fortbewegung dürften dabei für viele die gesundheitlichen Aspekte im Mittelpunkt stehen. Denn wer radelt, kann damit sein Herz-Kreislauf-System fördern, die Muskulatur stärken und insgesamt das Wohlbefinden verbessern. Zumindest solange sich der Radfahrer nicht buchstäblich schief macht: Eine falsche Haltung auf dem Rad kann das Gegenteil des gewünschten Effekts bewirken.

Viele Radler sitzen falsch

Ein verspannter Nacken, Kopfschmerzen, eingeschlafene Hände oder Füße sowie ein schmerzender Po nach einer Radtour sind eindeutige Signale: “Die meisten Radler sitzen falsch – oder nutzen ein Modell, das nicht für den eigenen Körperbau geeignet ist”, sagt Fachberater Markus Schulte-Drevenack von Rose Bikes. Eine zu große Höhendifferenz zwischen Lenker und Sattel, eine zu aufrechte Sitzposition oder ein nicht angepasstes Rahmenmaß sind laut Schulte-Drevenack häufige Gründe für eine ungünstige – und im schlechtesten Fall auch schmerzhafte – Sitzposition auf dem Fahrrad. So sei es etwa fatal, den Lenker mit komplett ausgestreckten Armen zu halten: Jeder Stoß würde somit direkt die Gelenke belasten. Auch Schulterbreite und Lenkerbreite sollten aufeinander abgestimmt sein.

Körpermaße nehmen und das Rad passend konfigurieren

Für eine gesunde Nutzung empfiehlt es sich daher, das Rad individuell anpassen zu lassen. “Bike-Fitting” nennt dies der Fachmann. Mit Werten wie der Körpergröße, der Schrittlänge, der Schulterbreite und der Armlänge lässt sich das Bike nach Maß konfigurieren. Wie man diese Werte korrekt misst und worauf es weiter unter ergonomischen Aspekten ankommt, zeigt das Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de anschaulich in einem Video unter www.rgz24.de/fahrrad. Hier gibt es auch Tipps, wie man das für sich persönlich am besten geeignete Bike findet.

E-Bikes werden immer beliebter

Sportlich Aktive haben beispielsweise ganz andere Anforderungen als Gelegenheitsradler. Für alle Radler-Typen gewinnen indes die E-Bikes weiter an Popularität: Mit ihrem unterstützenden Elektromotor machen sie die nächste Radtour zu einem gesunden und zugleich entspannten Vergnügen. Für den täglichen Weg ins Büro gibt es etwa unter www.rosebikes.de ebenso passende E-Bike-Modelle wie für ambitionierte Fahrer, die sportliche Etappen mit elektrischer Unterstützung meistern möchten.

Die richtige Sitzposition finden

Radfahren ist gesund – solange die Sitzposition stimmt. “Viele Freizeitradler sitzen nicht korrekt”, warnt Markus Schulte-Drevenack von Rose Bikes. “Es gibt viele verschiedene Positionen, die man auf dem Rad einnehmen kann. Wichtig ist, diese Vorlieben in die Konfiguration und die Ermittlung der optimalen Sitzposition einfließen zu lassen”, sagt der Bike-Experte. Seine Empfehlung: ein Winkel von etwa 90 Grad zwischen Oberarm und Oberkörper, da so eine optimale Druckverteilung gegeben ist. Wichtig zudem: die Arme leicht anwinkeln. Die Füße sollten die Pedale mit den Ballen berühren und parallel zueinander stehen.

Quelle: djd, Foto: djd/Rose Bikes

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